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Gibt es in Kimchi-Mandu eigentlich Fleisch? Wenn man sich nur auf den Namen verlässt, wird die Bestellung schwierig

Basierend auf den Kimchi- und Fleisch-Mandu-Szenen im Gwangjang-Market-Video wird erklärt, wie man Füllungen und Zubereitungsarten vor der Bestellung überprüfen kann.

Selmit · Aktualisiert

Mark Wiens · Korean Street Food at Gwangjang MarketAuf Grundlage eines YouTube-VideosQuellvideoMark Wiens · Ab der passenden Szene abspielenVideo ansehen ↗

In Mark Wiens' Gwangjang-Market-Video tauchen Kimchi-Mandu und Fleisch-Mandu (Gogi-Mandu) nebeneinander auf. Allein dem Namen nach könnte man vermuten, dass das eine vegetarisch und das andere mit Fleisch ist. Doch selbst im Video gibt es eine Szene, in der noch einmal nachgefragt wird, ob im Kimchi-Mandu tatsächlich Fleisch enthalten ist. Diese kurze Frage verdeutlicht sehr gut, dass der Menüname in Südkorea nicht alle Zutaten verrät, wenn man dort Mandu (Teigtaschen) bestellt.

1. Kimchi-Mandu bedeutet nicht gleich ein vegetarisches Gericht

In offiziellen Speiseführern werden Mandu-Füllungen als Kombination verschiedener Zutaten wie Gemüse, Glasnudeln, Tofu, Fleisch, Kimchi und Pilzen beschrieben. „Kimchi-Mandu“ bedeutet eher, dass Kimchi-Geschmack und -Zutaten im Vordergrund stehen, ist jedoch keine Garantie dafür, dass kein Fleisch enthalten ist. Auch der Videoemacher überprüft die Inhaltsstoffe direkt im Geschäft. Wer sich an Ernährungsregeln halten muss oder Allergien hat, sollte sich nicht auf den Namen verlassen, sondern direkt nachfragen.

2. Ob gebraten, gedämpft oder in Suppe – es entsteht ein völlig anderes Gericht

Derselbe Teigtaschentyp entfaltet beim Dämpfen die Saftigkeit von Teigmantel und Füllung, während das Braten der Oberfläche eine zusätzliche Knusprigkeit verleiht. Mandutguk (Mandusuppe) in einer klaren Brühe wird zusammen mit Garnituren wie Eierstreifen zu einer vollwertigen Mahlzeit. Das Faszinierende an Mandu liegt meiner Meinung nach darin, wie die beiden Fragen „Was ist in der Füllung?“ und „Wie wurde es zubereitet?“ aufeinandertreffen und den Geschmack verändern.

3. Die pragmatischste Haltung, die man aus dem Video lernen kann

Der Macher stellt Fragen, anstatt unbekannte Zutaten einfach anzunehmen. Genau diese Haltung ist auch für Reisende am nützlichsten. Wenn man Fleisch, Meeresfrüchte, Eier oder allergenetische Zutaten auf dem Smartphone-Übersetzungsbildschirm zeigt, lässt sich das selbst auf einem lauten Markt leicht überprüfen. Wenn eine vollständig getrennte Zubereitung erforderlich ist, sollte man zudem gesondert nachfragen, ob dieselben Kochutensilien verwendet werden.

Video-Highlights
Die kurze Frage im Video ist praktischer als manch spektakuläre Mukbang-Szene. Wer nicht nur der Menüübersetzung vertraut, sondern die Zutaten hinterfragt, kann auch essbare Speisen genauer und entspannter auswählen.

Auf einen Blick

PerspektiveZu beachten
Kimchi-ManduKimchi steht im Mittelpunkt, aber ob Fleisch enthalten ist, muss je nach Laden geprüft werden
Gogi-Mandu (Fleisch-Mandu)Fleisch steht im Mittelpunkt, Gemüse, Tofu oder Glasnudeln können ebenfalls enthalten sein
MandutgukEin Eintopfgericht, bei dem Mandu in Brühe mit Einlagen serviert werden

Geprüfte offizielle Quellen

Das Überprüfungsdatum für die offiziellen Unterlagen und das öffentliche Video ist der 8. September 2026. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die neuesten Ankündigungen des jeweiligen Ortes bezüglich Öffnungszeiten, Preisen und Veranstaltungskalendern.

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